Dreimal Blackberry: Amazon App Store, Passport und Quartalszahlen

blackberry-passport-spreadsheet-productivityWas ist eigentlich aktuell bei Blackberry los? In den letzten Monaten ist es relativ ruhig um das kanadische Unternehmen geworden. Im Falle von Blackberry kann das eigentlich nur gutes bedeuten, denn das Unternehmen gilt als angeschlagen. Doch auch wenn es scheinbar ruhig geworden ist, bei den Kanadiern tut sich was – Interessantes sogar. Im Herbst wird die neue OS Version 10.3 erwartet, damit soll dann auch ein großes Problem, nämlich die geringe App-Verfügbarkeit für Blackberry gelöst werden. Nutzer erhalten dann Zugriff auf den App Store von Amazon und 240.000 Apps. Außerdem plant Blackberry ein neues Smartphone mit außergewöhnlichem Format.

Quadratisch, praktisch, gut?

Das neue Blackberry Smartphone soll die Bezeichnung Passport erhalten und im Gegensatz zu den allermeisten Konkurrenzprodukten einen quadratischen Bildschirm vorweisen. Blackberry hat inzwischen die Gerüchte bestätigt und das Passport auf dem eigenen Blog beschrieben. Das Smartphone mit der Bezeichnung Passport verfügt über einen 4,5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1440 x 1440 Pixel. Zusätzlich erhält das Mobiltelefon die für Blackberry typische Tatstatur. Die Kanadier wollen mit dem quadratischen Bildschirm die Darstellung von Texten optimieren. Herkömmliche Smartphones verfügen über eine geringere Zeichendarstellung, als es optimal wäre. Blackberry wird hier 60 Zeichen anbieten können. Insbesondere Anwender mit der beruflichen Ausrichtung zum Lesen oder Schreiben sollen mit dem Passport angesprochen werden. Weitere technische Spezifikationen und wann das Blackberry Passport erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.

Zugriff auf den Amazon App Store

Einen Termin, beziehungsweise einen Zeitraum können sich Blackberry Nutzer dagegen schon mal im Kalender vormerken. Im Herbst wird das neue Blackberry OS 10.3 erscheinen. Das Update soll den Zugang zum Amazon App Store für Android Apps freischalten. Damit erhalten Nutzer die Möglichkeit auf ca. 240.000 Android Apps zuzugreifen. Der eigene Store bietet im Vergleich zum Apple iOS oder Google Android nur wenige Titel an. Die Anbindung an Amazon ist auch dringend nötig, das eigene Portal für Musik und Videos wird noch im Juli geschlossen.

Erholung nach großer Umstrukturierung

Für Blackberry wird dieses Jahr entscheidend sein. Nach verlustreichen Jahren strebt der einstige Business Mobiltelefon-Pionier wieder etwas sichere Zeiten an. Nach einem großen Schritt zur Umstrukturierung, inklusive drastischer Personaleinsparungen scheint die Führung durch den Konzernchef John Chen einige Hebel in Bewegung gesetzt zu haben. Im letzten Jahr wurde noch über die Schließung der Mobiltelefon-Sparte nachgedacht. Inzwischen sieht es aber so aus, also ob das Unternehmen neue Hardware herstellen würde. Diese wird wie von vielen anderen Technikkonzernen inzwischen in China bei Foxconn gefertigt.

Tag der Zwischenbilanz

Ob sich die Geschäftszahlen tatsächlich erholen konnten, wird noch am heutigen Tag kommuniziert, dann nämlich veröffentlicht Blackberry die Geschäftszahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres.

Bildquelle: blogsblackberry.com

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